www.kirche-wandlitz.info: Newsmeldungen https://www.kirche-wandlitz.info/ Newsmeldungen de www.kirche-wandlitz.info: Newsmeldungen https://www.kirche-wandlitz.info/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.kirche-wandlitz.info/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 13 Aug 2020 13:23:48 +0200 Ausflugsziel Kloster Chorin https://www.kirche-wandlitz.info//news-detail/nachricht/ausflugsziel-kloster-chorin.html Gestern hatte wir seit vielen Monaten den ersten Pfarrkonvent, bei dem wir uns persönlich getroffen haben. Der perfekte Ort dafür war das Kloster Chorin. Es gehört zu unserem Kirchenkreis und wir hatten große Räume und konnten mit Abstand singen, Andacht halten, uns austauschen und gemeinsam speisen -  was alles in den altehrwürdigen Hallen schon beeindruckend war. Quasi von 9 - 12:30 Uhr Mönchsleben in Kurzform: „Ora et labora“ – „Beten und Arbeiten“

Das Kloster ist auch ohne Konvent ein wunderbarer Ort zum Besuchen.

Gerade bei der Hitze fanden sich immer wieder schattige und kühle Plätze hinter dicken Mauern. Corona-Bedingte Abstandsregeln können gut eingehalten werden und wenn Sie sich alle Informationen durchgelesen bzw. angehört haben, können Sie in dem Klostercafé auch leckeres Eis essen.  

Hier bei Wikipedia können Sie auch vorab einige Informationen über die Geschichte nachlesen.

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Thu, 13 Aug 2020 13:23:48 +0200
Familien-Patenschaft https://www.kirche-wandlitz.info//news-detail/nachricht/familien-patenschaft.html hier immer wieder Menschen, die in konkreten Situationen helfen. Beim letzten Runden Tisch kam das Gespräch auf eine syrische Familie:

Familien-Patenschaft

Eine nette syrische Familie aus Basdorf, Mutter, Vater und 5 Kinder, sucht Paten, die sie im Alltag unterstützen. „Einarbeitung“ und Hilfestellung durch die Willkommensinitative Runder Tisch ist gewährleistet.

Bitte melden Sie sich unter 0172/60 58 361

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Wed, 12 Aug 2020 18:53:48 +0200
Autos im Sozialismus - Freiheit auf vier Rädern https://www.kirche-wandlitz.info//news-detail/nachricht/autos-im-sozialismus-freiheit-auf-vier-raedern.html „Ein Mann spart viele Jahre lang Geld für sein neues Auto. Als er das Geld zusammen hat, geht er zum Amt, um das Auto zu bestellen und zu bezahlen. Der Beamte hinter dem Schalter sagt: ‚Alles klar, kommen Sie in 10 Jahren wieder, um das Auto abzuholen!‘ Der Käufer fragt: ‚Vormittags oder nachmittags?‘ Darauf fragt der Beamte, welche Rolle das spielen würde bei so einem langen Zeitraum. Der Mann antwortete, vormittags käme schon der Klemptner“

Dieser Witz wird vom ehemaligen US-Präsidenten Reagan erzählt und er beschreibt die Erfahrung, die viele Menschen in der DDR machen mussten, wenn sie ein neues Auto kaufen wollten. Hier in der Arte Mediathek können Sie die passende Dokumentation dazu anschauen. „Autos im Sozialismus - Freiheit auf vier Rädern“

Auch wenn wir hier bei „Volvograd“ leben, zeigt der Film, dass auch auf dieser Seite der Mauer sehr schöne Autos gebaut wurden. Für das Titelfoto, wollte ich eigentlich ein hübsches Bild aus Kuba heraussuchen, doch ich konnte mich nicht entscheiden. Weshalb unter diesem Beitrag noch mehrere Bilder eingefügt sind. In Havanna habe ich mich 2007 wie in einem lebendigen Museum gefühlt, in dem ich all die Autos, die in meiner Kindheit selbstverständlich waren, wieder herumfahren sehen konnte.

Heutzutage ist der Blick auf Autos natürlich in Bezug auf Umweltfragen wesentlich kritischer. Es geht nicht mehr darum, ob jeder Mensch in unserem Land sofort ein Auto kaufen kann, wenn er will, sondern ob und wie oft sich jeder Mensch ein Auto kaufen sollte. Mit Blick auf den Durchschnittlichen Autowechsel - alle sieben Jahre - wirkt das 10-Jährige Warten auf einen Neuwagen fast schon modern und nachhaltig.

Sollten Sie in der DDR Autokauferfahrung gesammelt haben und jetzt über ein Elektroauto nachdenken, könnten Sie sogar etwas nostalgisch werden. Denn die Wartezeiten auf ein solches Auto sind zum Teil aus verschiedensten Gründen sehr lang.

 

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Tue, 11 Aug 2020 09:32:13 +0200
Bienenstock in Wandlitz https://www.kirche-wandlitz.info//news-detail/nachricht/bienenstock-in-wandlitz.html Wussten Sie, was "Einschlagen" bei Imker*innen bedeutet? Ich auch nicht so genau. Aber hier können Sie beobachten, wie ein Bienenschwarm im Wandlitzer Garten hinter dem Gemeindehaus einzieht. Jan-Vincent erklärt noch ganz gelassen und ohne Schutzanzug was er da so treibt. Sehr beeindruckend!

Einen fleißigen Start in diese Woche wünscht 

Lucas Ludewig

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Mon, 10 Aug 2020 14:34:38 +0200
Instagram: Eine Woche aus dem Leben von Michael https://www.kirche-wandlitz.info//news-detail/nachricht/instagram-eine-woche-aus-dem-leben-von-michael.html Michael ist der Taufname von Hossein und er lebt seit ungefähr zwei Jahren in Deutschland. Zurzeit wohnt er in Wandlitz und er wird eine Woche auf seinem neuen Instagram-Account "@hossein.ghorbani.shz"  aus seinem Alltag berichten.

Sie können Ihm hier auf Instagram folgen, liken und kommentieren oder sich die neuesten Beiträge hier auf unserer Webseite ansehen, damit Sie nicht extra einen Account anlegen müssen. Wenn Sie sowieso einen Instagram Account haben, können Sie Ihm natürlich auch gerne Rückfragen stellen.


 

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Sun, 09 Aug 2020 11:21:00 +0200
Interaktiver Sommergottesdienst http://www.digitalekirche.online/Arnsburg360/ Gottesdienst Sun, 09 Aug 2020 06:48:00 +0200 Gottesdienst zum 08. Sonntag nach Trinitatis http://https://youtu.be/IB57i9TwZ-U Sun, 02 Aug 2020 06:05:00 +0200 Offene Kirche in Wandlitz https://www.kirche-wandlitz.info//news-detail/nachricht/offene-kirche-in-wandlitz.html Eindrücke, die neugierig machen... von Herrn Gentz
nächste offene Kirche in Wandlitz am 15.8.2020

12-Uhr-Geläut, live aus Wandlitz

 

 

 

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Sat, 01 Aug 2020 00:33:00 +0200
Chorproben? Start! https://www.kirche-wandlitz.info//news-detail/nachricht/chorproben-start.html Im Ökumenischen Kirchenchor Basdorf (ÖKB) wird wieder gesungen …

Seit dem 30. Juni 2020 finden wieder die wöchentlichen Chorproben des ÖKB statt. Unter Beachtung der Empfehlungen unserer Landeskirche (EKBO) singen wir zunächst in Kleingruppen bzw. Stimmgruppen – über die warme Jahreszeit in der Ev. Kirche Wandlitz, später im Gemeindehaus Wandlitz.
Sie sind herzlich zum Mitsingen eingeladen: jeden Dienstag, 19.00 Uhr.

Inzwischen haben die ersten Proben stattgefunden. Einige Sängerinnen und Sänger genießen noch ihren Urlaub – und trotzdem wollen wir die Zeit für das gemeinsame Singen nutzen, das uns über mehr als drei Monate unfreiwilliger Proben-Pause sehr gefehlt hat. Singen, noch dazu in der Gemeinschaft, ist eine wunderbare Sache!
„Ohne Chor ist das Leben nur halb so schön! Für Chorsängerinnen und Chorsänger gehört Singen zum Leben und ist fast so wichtig wie das Atmen. Singen macht Mut, erhält uns die eigene Identität und lässt uns unsere Handlungsfähigkeit spüren“.
(Kirchenchorwerk Nordkirche).

Was wäre unser Glaube, was wären unsere Gottesdienste ohne Lieder und ohne Musik?
… sicher um Einiges ärmer und kaum auszudenken! Dass wir unter den aktuellen Umständen – wenn auch mit gewissen Einschränkungen – überhaupt wieder singen dürfen, lässt uns dankbar werden. Und so grüßen wir Sie heute mit einer Betrachtung zu einem Lob- und Danklied des Lieddichters Johann Mentzer: „O dass ich tausend Zungen hätte“, dessen Melodie uns auch mit einem anderen Text, nämlich dem schönen Tauflied „Ich bin getauft auf deinen Namen“ vertraut ist. Zu dieser Melodie studieren wir im Chor derzeit einen wunderbaren vierstimmigen Satz von Max Reger ein.
Den Liedtext mit den Noten finden Sie am Ende des nachfolgenden Beitrags.

Bleiben Sie behütet und gesund!
Mit sommerlichen Grüßen – im Namen des Ökumenischen Kirchenchores Basdorf,
Ihr Stefan Händel

Johann Mentzer: „O dass ich tausend Zungen hätte“
von Prof. Dr. Karl-Hermann Kandler

Als Sohn eines kleinen Beamten wurde Johann Mentzer am 27. Juli 1658 in Jahmen in der Oberlausitz geboren. Die Schule besuchte er in Bautzen; in Wittenberg studierte er Theologie.
Erst mit 33 Jahren bekam er 1691 seine erste Pfarrstelle in Merzdorf bei Uhyst/Oberlausitz, zwei Jahre später wechselte er nach Hauswalde bei Kamenz und 1696 nach Kemnitz bei Bernstadt/Oberlausitz. Hier blieb er bis zu seinem Tod am 24. Februar 1734 Pfarrer. Auf seinem Grabmal wurde sein Leben so beschrieben:
„Denkmal weiland Herrn Johann Mentzer, welcher ordentlich berufener Seelenhirte war anno 1691 zu Merzdorf, 1693 zu Hauswalde, anno 1696 allhier zu Kemnitz; verheiratete sich erstens mit Jungfrau Eva Maria Meindeli, zweitens mit Jungfrau Anna Magdalena Ritzin, lebte in vergnügter Ehe mit der ersten 5 Jahre, 2 Monate, mit der zweiten 29 Jahre, 3 Monate, sahe den Segen von 13 Kindern und 7 Kindeskindern, von denen samt der ersten Mutter 12 ihm im Grabe und Himmel Gesellschaft leisten. Er beschloß sein kreuzvolles Leben, das ihm sonderlich zuletzt noch sauer gemacht wurde von den Feinden des Kreuzes Christi, an einem Steck- und Schlagflusse sehr erbaulich.“

Bei der zweiten Hochzeit, einer Doppelhochzeit, hielt er seinem Schwager und dieser ihm die Traupredigt. Von den sieben Kindern seiner zweiten Ehe blieb nur eins am Leben; innerhalb von drei Wochen stand er viermal am Grab eines seiner Kinder. Er trug damals ins Sterberegister ein: „Ach mein Gott, was tust du einen so schmerzlichen Herzensriß nach dem andern! Doch es sei auch dafür dein Name hochgelobet.“ Bei seiner letzten Amtshandlung, der Taufe von zwei Jungen, schrieb der Kantor ins Taufbuch: „Dieser beiden Lämmer Taufe ist die letzte Amtsverrichtung des seligen Pastoris Mentzeri gewesen, welche er küßte und sagte: 'Diese zwei Seelen will ich mit mir in den Himmel nehmen und es soll sie kein Teufel entreißen, und nunmehr hab ich mein Amt vollführet.“

Mentzer war stark vom Pietismus berührt, der Frömmigkeitsrichtung, die den „lebendigen Glauben“, die „Früchte des Glaubens“ anmahnte und die „christliche Vollkommenheit" bzw. die „Wiedergeburt“ des Christen aus dem lebendigen Glauben heraus zu ihrem Thema machte. Sie warf der Reformation vor, hierbei nicht konsequent genug gewesen zu sein.
In seiner Haltung bestärkt wurde Mentzer durch seine Bekanntschaft mit Henriette Katharina von Gersdorf, der Großmutter des Grafen Nikolaus von Zinzendorf, und später mit Zinzendorf selbst, dem Begründer der Herrnhuter Brüdergemeine. Kemnitz liegt ja in unmittelbarer Nachbarschaft von Herrnhut. Der Graf hat Mentzer auch sehr geschätzt und ihn einen „im Ofen der Trübsal geläuterten Christ“ genannt.

Mentzer hat eine ganze Anzahl von geistlichen Liedern gedichtet; etliche von ihnen fanden Aufnahme im „Reibersdorfer Gesangbuch“ bzw. in den „Evangelischen Psalter“, einem in den Dorfgemeinden der Oberlausitz weitverbreiteten Gesangbuch. Mentzer gebraucht in seinen Liedern eine uns heute etwas schwülstig vorkommende Sprache, wie sie aber damals die Zweite Schlesische Dichterschule pflegte. Unter seinen Liedern blieb noch bekannt „O Jesu, einig wahres Haupt / der heiligen Gemeine“, das entweder auf die Melodie „Ein feste Burg“ oder auf eine Melodie des Zittauer Kantors Andreas Hammerschmidt gesungen wurde.
Sein bekanntes Loblied (im Evangelischen Gesangbuch Nr. 330) soll Mentzer 1704 gedichtet haben. Im selben Jahr war sein Haus abgebrannt. Er hatte sein ganzes Hab und Gut verloren. Da musste er beweisen, was er in den – im heutigen Gesangbuch nicht enthaltenen – Strophen gedichtet hat: „Vor andern küß ich deine Rute, / die du mir aufgebunden hast“ bzw. „Und fiele auch der Himmel ein: / so will ich doch nicht traurig sein.“ Es fällt auf, dass Mentzer in diesem Loblied gerade auch Gottes Schöpfung zum Lob aufruft, ein Gedanke, der später vor allem in der Aufklärung – man vergleiche Gellerts Lieder – zum Zuge kam.

Quelle: https://www.kirche-chemnitz.de/geschichte.php?show=0&beitrag=1110

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Fri, 31 Jul 2020 10:09:41 +0200
Sommergespräche im Pfarrgarten https://www.kirche-wandlitz.info//news-detail/nachricht/sommergespraeche-im-pfarrgarten.html Der Weltladen unseres Pfarrsprengels, der Weltladen Bahnhof Wandlitzsee, informierte am Samstag, den 18. Juli zum geplanten Lieferkettengesetz der Bundesregierung.

Die Kirchen, die kirchlichen Verbände und insgesamt 75 weitere Organisationen in Deutschland bemühten sich seit Jahren um ein solches Gesetz. Jetzt scheint es in greifbarer Nähe zu sein.

Auf der Homepage des Weltladen Bahnhof Wandlitzsee haben wir seit Mai insgesamt sechs erläuternde Beiträge zum Thema Lieferkettengesetz veröffentlicht. Als Einstieg dazu empfehlen wir Ihnen diese Seite, auf der Sie auch alle weiteren Beiträge erreichen.

Fotos vom ersten Sommergespräch im Pfarrgarten Wandlitz finden Sie hier.

Am kommenden Samstag, den 1. August findet um 16.00 Uhr das zweite Sommergespräch im Pfarrgarten Wandlitz statt. "FAIR STATT MEHR - Ist nachhaltiger Konsum möglich?" Sie sind herzlich eingeladen. Es werden Kaffee und Kuchen und ein fair hergestelltes Kaltgetränk für Sie zur Verfügung stehen.

Außerdem empfehlen wir Ihnen die drei Ausstellungen zu Fair-Handels-Themen in unseren drei Kirchen. Auf unserer Homepage erfahren Sie mehr darüber.

Lutz Hausmann - 2. Sprecher des Weltladen Bahnhof Wandlitzsee

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Thu, 30 Jul 2020 00:51:00 +0200