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RSSPrint

Ein digitaler Stammtisch?

16.03.2021

 

 

 

Nächster Termin 15.04.2021

Immer wieder hört und liest man in der letzten Zeit  von „Coronamüdigkeit und – verdruss“, überstrapazierten Nerven, Ungeduld und Anspannung durch den Lockdown. Selbst die neuen Regelungen nach der letzten Runde mit der Bundeskanzlerin schieben nicht gleich allen Unmut beiseite. Wie ist man eigentlich vor der Corona-Pandemie mit solchen Phänomenen wie Ärger, Überdruss Misstrauen oder fehlendem Enthusiasmus umgegangen?

Waren es nicht manchmal ein kleiner Schwatz in der Nachbarschaft, ein Telefonat mit Freunden oder Bekannten, ein paar nette Worte mit völlig unbekannten Menschen an der Supermarktkasse, die den Wind aus den Segeln nahmen und die Situation entspannten? Sie haben uns gezeigt, dass der Nebenmann vielleicht eine ganze andere Weltsicht auf Dinge hat, die mir den Tag verderben. Ebenso konnte man auf diese Weise von netten Begegnungen und Erfahrungen hören oder selbst davon berichten, mal einen Witz weitersagen oder schlichtweg ein wenig tratschen. Noch viel besser ging all das, wenn man sich dazu traf - vielleicht bei einem riesigen Eisbecher in Zerpenschleuse, einer Tasse Kaffee oder Tee an einem gemütlichen Plätzchen im Grünen oder gar einem Bierchen oder einem  Glas Wein in einer Kneipe? Und schon ist die Idee eines digitalen Stammtischtreffens geboren, denn:

 

Warum sollte das nicht auch unter Coronabedingungen am PC funktionieren?

 

 

Wir wollen es einmal online probieren. Wir laden alle Interessierten zu einem Zoom-Treffen ein ohne zuvor ein Thema zu verabreden, ohne interne Angelegenheiten der Kirchengemeinden klären zu wollen, also quasi ganz ohne Fahrplan. Wir glauben, dass es bestimmt das Eine oder Andere zu berichten oder auch zu fragen gibt und dass es Freude machen wird, einfach bekannte Mitstreiter auf dem Bildschirm wiederzusehen und auch neue Teilnehmer kennenzulernen. Selbst Musik wäre möglich, wenn dann die Worte fehlen sollten, denn niemand soll sich gezwungen sehen, partout einen Beitrag leisten zu müssen. Bestehende Verbindungen zwischen den Gemeinden entlang der Heidekrautbahn können so vielleicht vertieft und gepflegt werden. Ich denke da z.B. an die Chöre in den einzelnen Gemeinden, deren Mitglieder ja nicht nur in dem Ort wohnen, wo der Chor etabliert ist. Und vielleicht ergibt sich eine Idee für zukünftige Unternehmungen, z.B. für eine Radtour.

Bei Problemen am Computer helfen wir natürlich weiter. Teilen  Sie diese Möglichkeit auch gern Ihren Nachbarn und Bekannten mit.